Darmkrebspräventions-Tag 2024

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Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit und kann schwerwiegende Folgen haben, wenn er nicht frühzeitig erkannt wird. Glücklicherweise gibt es jedoch Möglichkeiten, das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs zu reduzieren.

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung von Darmkrebs. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten kann das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs senken. Zudem sollte der Konsum von rotem Fleisch und verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurstwaren und Fast Food eingeschränkt werden, da diese das Risiko für Darmkrebs erhöhen können.

Auch regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, das Risiko für Darmkrebs zu reduzieren. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, ein geringeres Risiko für die Entwicklung von Darmkrebs haben als Menschen, die einen sitzenden Lebensstil führen. Es wird empfohlen, mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche zu betreiben.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Prävention von Darmkrebs ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. Ab dem 50. Lebensjahr sollten Menschen regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, um mögliche Veränderungen im Darm frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Zu den gängigen Vorsorgeuntersuchungen gehören der Stuhltest auf okkultes Blut, die Darmspiegelung (Koloskopie) und die virtuelle Koloskopie.

Darmkrebspräventions-Tag 2024:

Auch in diesem Jahr steht der Aktionsmonat März, ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Verein Netzwerk gegen Darmkrebs e.V wieder ganz im Zeichen der Prävention von Darmkrebs.

Bei keiner anderen Krebsart bietet eine frühzeitige Vorsorge so große Chancen wie beim Darmkrebs, denn dort werden in erster Linie gutartige Vorstufen von Darmkrebs erkannt und können entfernt werden. Umfangreiche Infos zum Thema „Darmkrebs vermeiden, behandeln und heilen“ und außerdem Highlights wie die Vorführung des Da Vinci-OP-Roboters, bietet Interessierten der Darmkrebspräventionstag am Samstag, den 16. März 2024 auf dem Schadowplatz in Düsseldorf.

Unsere VKKD-Experten des zertifizierten Darmkrebszentrums stehen Rede und Antwort und informieren im persönlichen Gespräch über Vorsorgemöglichkeiten und moderne Behandlungsmethoden bei Darmkrebs.

Wo: Schadowplatz Düsseldorf
Wann: 16.03.2024 von 10:00 bis 16:00 Uhr

Stoma nach dem Darmkrebs:

In Deutschland leben zahlreiche Menschen aller Altersklasse mit einem Stoma, sprich einem künstlichen Darmausgang oder einer künstlichen Harnableitung. Ursache ist in der Regel die Erkrankung an Darmkrebs bzw. der Blase oder der Harnwege. Und jährlich kommen neue Stomaträger hinzu.  

Ein Stoma ist also eine operativ geschaffene Körperöffnung: Dafür wird ein gesunder Teil des Darms nach außen verlegt und an der Bauchdecke vernäht. Ziel dieses künstlichen Ausgangs ist es, das dieser die Funktion des nicht mehr arbeitenden Körperteiles übernimmt.

Vielen Stoma-Patienten hilft der Austausch mit anderen Betroffenen, um sich mit der neuen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Es gibt zahlreiche Selbsthilfegruppen wie beispielsweise die ILCO oder das BeuteltierNetzwerk e.V.

Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Sanitätshäusern spielt eine entscheidende Rolle bei der ganzheitlichen Versorgung von Patienten. Nach einer Operation oder Diagnose wie beispielsweise Darmkrebs ist eine kontinuierliche Betreuung und Unterstützung wichtig, um den Genesungsprozess optimal zu begleiten. Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine nahtlose Versorgungskette und ermöglicht es den Patienten, auch nach dem Krankenhausaufenthalt die benötigte Unterstützung zu erhalten.

Ist ein Stoma nötig, entstehen viele Fragen: Wie muss ich meine Ernährung umstellen? Kann ich weiter Sport treiben? Welche Stomaversorgung ist die richtige für mich? Wer hilft mir bei der Auswahl der Hilfsmittel? Wir vom Sanitätshaus Beuthel lassen Sie dann damit nicht allein. Unsere Experten beraten Sie ausführlich und diskret rund um das Thema – von Stomaartikeln über Stoma-Irrigation bis hin zu Pflegeprodukten. Das Homecare-Team von Beuthel führt regelmäßige Hausbesuche zur Kontrolle durch, um potenzielle Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Mit unserer Online-Sprechstunde eröffnen wir allen Menschen mit Stoma oder Inkontinenz eine individuelle und professionelle Begleitung in allen Phasen des Krankheits- und Gesundungsprozesses.

Unsere Fachexpertin für Stoma
Andrea Dietrich

Mail: andrea.dietrich@beuthel.de

Tel.: 01789096592                                 

Andrea Dietrich ist eine erfahrene Fachexpertin für Stoma, Kontinenz und Wunden. Als Pflegeexpertin mit Schwerpunkt auf Stoma-Versorgung verfügt sie über umfangreiches Fachwissen und langjährige Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit Stoma oder Inkontinenz. Durch ihre Qualifikation als Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Medizinprodukteberaterin ist sie in der Lage, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Mit ihrem Engagement und Einfühlungsvermögen unterstützt Andrea Dietrich Betroffene dabei, sich mit ihrer neuen Lebenssituation auseinanderzusetzen und den Umgang mit Stoma oder Inkontinenz bestmöglich zu bewältigen.

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