Sie haben häufig Rückenschmerzen? Knieschmerzen? Kopfschmerzen? Das kann an einer Fehlstellung Ihrer Füße liegen. Individuell angepasste orthopädische Schuheinlagen können dies korrigieren und Ihre Beschwerden somit lindern oder sogar beseitigen. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Hohlfuß, Spreizfuß, Senkfuß, Plattfuß, … – mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland haben eine Fußfehlstellung. Die meisten wissen es gar nicht, da eine Fehlstellung nicht immer mit Schmerzen in den Füßen verbunden ist. Dafür kann sie sich an ganz anderer Stelle bemerkbar machen – in Kopfschmerzen etwa oder in Knie-, Rücken- oder Hüftschmerzen. Die Auswirkungen einer Fußfehlstellung können den gesamten Körper betreffen.

Mit individuell angepassten orthopädischen Schuheinlagen lassen sich Fehlstellungen von Fuß oder Zehen effektiv korrigieren – Schmerzen und Beschwerden somit erfolgreich lindern oder sogar beseitigen.

Orthopädische Schuheinlagen sind das am häufigsten verschriebene Hilfsmittel in Deutschland: Knapp 20 Prozent der Bevölkerung tragen ärztlich verordnete Einlagen, also nahezu jeder Fünfte.

In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die orthopädischen Schuheinlagen.

Bei welchen Beschwerden sind Einlagen für mich sinnvoll?

Was ist das Wirkungsprinzip von Einlagen?

Wie bekomme ich orthopädische Schuheinlagen?

Was kosten mich die Einlagen?

Wie häufig bezahlt die Krankenkasse neue Einlagen?

Was sollte ich beachten, wenn ich Einlagen bekommen habe?

Wie sollte ich meine Einlagen pflegen:

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👓 Lust auf mehr? Lesen Sie hier: Sport tut gut – auch bei MS.

Während Menschen mit Multipler Sklerose (MS) früher zu Schonung und Ruhe geraten wurde, gilt heute regelmäßige Bewegung als wichtiger Bestandteil der Therapie. Worauf Sie achten sollten, erläutert dieser Beitrag.

Sport und Bewegung sind für die Gesundheit jedes Menschen wichtig. Unzählige Studien belegen, dass körperliche Aktivität vielen Erkrankungen vorbeugt, unter anderem das Herz-Kreislauf-System stärkt, Übergewicht abbaut, Diabetes, Depressionen und Knochenschwund ausbremst. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Sport Entzündungsprozessen generell und auch im zentralen Nervensystem (ZNS) entgegenwirkt.

Von all diesen Vorteilen profitieren auch Menschen mit Multipler Sklerose. Deshalb kann regelmäßige Bewegung für sie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein. Typische MS-Symptome wie Fatigue, Muskelschwäche, Spastiken oder Koordinations- und Konzentrationsprobleme können durch sportliche Betätigung gelindert werden.

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Die Symptome der unheilbaren Autoimmunerkrankung können sehr unterschiedlich sein, etwa: Sehstörungen, Hautkribbeln, Taubheitsgefühl, Blasenstörungen, Unsicherheit beim Gehen oder beim Greifen, Doppelbilder und „verwaschenes“ Sprechen, Lähmungserscheinungen, abnorme Erschöpfbarkeit (die sogenannte Fatigue), Einschränkungen bei Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Konzentration, …  (Quelle: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V.) 

1. Welcher Sport ist bei MS der richtige?

Grundsätzlich können Menschen mit MS jede Sportart ausüben, wenn es ihr gesundheitlicher Zustand erlaubt. Wichtig ist, dass die gewählte Aktivität Spaß macht, denn dann verbessert das Training nicht nur die Gesundheit, sondern tut auch der Seele gut.

Bestehen bereits Einschränkungen oder Behinderungen, lässt sich das Training leicht anpassen. Zum Beispiel kann bei Gleichgewichtsstörungen ein Dreirad statt eines normalen Fahrrades genutzt werden, und bei Ballsportarten gibt es oft eine Rollstuhl-Variante.

Für Menschen, die mit MS Sport treiben wollen, werden außerdem moderate Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Wandern, Radfahren oder Schwimmen empfohlen. Für die Koordination und das Gleichgewicht sind zudem Ballsportarten, Tanzen und Gymnastik wie Yoga oder Tai-Chi förderlich, ein angeleitetes Krafttraining an Geräten kann die Muskeln stärken.

2. Ist auch intensives Training möglich?

Wenn der Gesundheitszustand mitspielt, spricht nichts dagegen. Untersuchungen der Deutschen Sporthochschule Köln legen sogar nahe, dass intensives Intervalltraining – etwa auf dem Fahrradergometer – noch bessere Ergebnisse bei Konzentration, Erinnerungsvermögen und antientzündlichen Effekten erzielt als Ausdauertraining.

3. Was muss ich beachten, wenn ich mit MS Sport treiben möchte?

Betroffene, die neu mit einem Training beginnen möchten, sollten zuvor Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Außerdem gelten folgende Tipps: Immer langsam mit einem leichten Aufwärmprogramm beginnen, während des Trainings reichlich trinken und nach dem Sport gut ausruhen.

4. Kann man während eines MS-Schubes Sport treiben?

Bei einem aktuellen Schub unter Kortison sollte anstrengendes Training lieber vermieden werden. Krankengymnastik ist aber meist möglich. Akute Infektionen sind ebenfalls ein Grund für eine Pause.

5. Kann die Anstrengung beim Sport MS-Symptome verschlimmern?

Durch die Anstrengung und Erhitzung kann Sport bei MS-Patienten das sogenannte Uhthoff-Phänomen auslösen. Dabei verschlechtern sich kurzzeitig neurologische Symptome wie Sehstörungen oder Lähmungen. Doch diese Beschwerden sind voll reversibel und bilden sich meist schnell zurück, sobald die Überhitzung nachlässt. Das lässt sich zum Beispiel durch den Wechsel in einen kühlen Raum oder eine Dusche unterstützen.

Quelle: djd

Weitere Infos:

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V.

amsel – Aktion Multiple Sklerose Erkrankter

Lust auf mehr? Lesen Sie hier: Orthopädische Einlagen: 7 Fragen und Antworten.

Sport tut gut und hält gesund. Auch bei älteren Menschen fördert sportliche Betätigung Fitness, Mobilität und Beweglichkeit. Allerdings ist im fortgeschrittenen Alter nicht mehr jedes Training empfehlenswert. Gut sind vor allem Sportarten mit moderater Belastung und sanften, gleitenden Bewegungsabläufen.

Bewegung gilt zu Recht als eine der Hauptsäulen der Gesundheit. Sie ist nicht nur förderlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen, sondern ebenso im Kampf gegen Arthrose.

Allerdings eignet sich gerade für Senioren nicht mehr jede Sportart uneingeschränkt. Denn mit dem Alter lässt die Leistungsfähigkeit nach, nicht selten gibt es körperliche Beschwerden, die berücksichtigt werden müssen. Das betrifft besonders Menschen mit Gelenkproblemen.

So sind etwa die Ballsportarten mit ihren hohen Belastungsspitzen hier eher ungünstig. Auch von Skifahren oder Kampfsport wird meist abgeraten.

So können Senioren ihre Gelenke gezielt stärken

Empfehlenswert sind hingegen Trainings mit moderater Belastung und sanften, gleitenden Bewegungsabläufen. Dazu gehören beispielsweise das Walken, die gelenkschonende Alternative zum Joggen, oder das Radfahren, das die Ausdauer, den Gleichgewichtssinn und die Beweglichkeit der Gelenke fördert.

Wer länger nicht sportlich aktiv war, sollte allerdings mit Bedacht starten und sich langsam steigern – auch ein ärztlicher Check-up vorab ist ratsam. Zudem kann es sinnvoll sein, so Dr. med. Werner Lehner, Sportmediziner aus München, dass Arthrose-Patienten ihre Gelenke zusätzlich stärken, beispielsweise mit Trink-Kollagenen.

Yoga at park. Senior family couple exercising outdoors. Concept of healthy lifestyle.

Auch regelmäßiges Tai-Chi kann für mehr Geschmeidigkeit der Gelenke sorgen. – Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/luengo_ua_fotolia

Wassergymnastik und Tai-Chi halten geschmeidig

Bringen Radeln oder Laufen nicht genügend Abwechslung, gibt es noch andere Fitness-Optionen. So kann Wassergymnastik gerade bei Arthrose unerwünschtes Übergewicht abbauen und ist obendrein sanft zu den Gelenken. Zur Stärkung der stützenden Muskulatur ist auch Krafttraining eine gute Alternative. Für mehr Geschmeidigkeit und Mobilität sorgen außerdem Tai-Chi, Hatha-Yoga, Tanzen oder (Hocker-)Gymnastik. Grundsätzlich sollte das Training Freude machen, dann bleibt man auch über längere Zeit gern dabei.

Bei der Wassergymnastik verbrennt man kräftig Kalorien und entlastet die Gelenke. – Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Adobe Stock/Kzenon

Quelle: djd

Mehr Infos -> www.ch-alpha.de

Der 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. Seit 20 Jahren soll an diesem Tag mit vielfältigen Aktionen auf die Krankheit aufmerksam gemacht werden, die der englische Arzt James Parkinson 1817 erstmals in einem Aufsatz beschrieben hatte. Parkinson gehört zu den unheilbaren chronischen Erkrankungen. Ihre häufigsten Symptome sind Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamte Bewegungen, ausgelöst durch eine Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Was ist Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit (PD, auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt) ist eine neurodegenerative Erkrankung – eine Krankheit, die Nervenzellen im Gehirn betrifft, die Bewegungen steuern. Parkinson ist fortschreitend, was bedeutet, dass die Symptome allmählich auftreten und sich langsam verschlimmern. Es ist nach James Parkinson benannt, dem Londoner Arzt, der 1817 erstmals über die Symptome berichtete.

Wer bekommt Parkinson?

Parkinson betrifft Menschen aller Rassen und Kulturen. Weltweit sind rund zehn Millionen Menschen davon betroffen – das ist weniger als ein Prozent der Gesamtbevölkerung. Die meisten Menschen, die an Parkinson erkranken, sind über 60 Jahre alt, aber jeder Zehnte ist unter 50. Etwas mehr Männer als Frauen sind betroffen.

Welche Symptome hat Parkinson?

Jeder Parkinson-Kranke hat unterschiedliche Symptome, aber die häufigsten Symptome sind Zittern, Muskelsteifheit und Langsamkeit der Bewegungen. All dies hängt mit Bewegung zusammen und wird als motorische Symptome bezeichnet. Viele Menschen mit Parkinson haben auch andere Probleme, die nicht mit Bewegung zusammenhängen, wie Schmerzen, Angstzustände und Depressionen. Diese werden als nicht-motorische Symptome bezeichnet.

Was bewirkt Parkinson im Gehirn?

Unsere Bewegungen werden von Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn gesteuert, die Nachrichten untereinander und an den Rest des Körpers weiterleiten, indem sie Chemikalien, sogenannte Neurotransmitter, verwenden. Ein Bereich des Gehirns namens Substantia Nigra produziert einen der Neurotransmitter, der die Bewegung steuert: Dopamin. Bei Menschen mit Parkinson bauen sich 70 bis 80 Prozent der Dopamin-produzierenden Zellen allmählich ab und gehen verloren – dies wird als Neurodegeneration bezeichnet.

Der Verlust von Dopamin-produzierenden Neuronen führt zu einem niedrigen Dopaminspiegel in dem Teil des Gehirns, der Bewegung und Gleichgewicht steuert. Wenn Nervenzellen Gehirnnachrichten nicht richtig weiterleiten, werden Bewegungen nicht mehr reibungslos gesteuert und die Symptome von Parkinson treten auf.

Ausgelöst wird Parkinson durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Neuronen im Gehirn. Mit der Folge, dass Informationen, die Bewegungen steuern, nicht mehr richtig weitergeleitet werden.  – Foto: Hal Gatewood/unsplash

Was tun gegen Parkinson?

Parkinson ist noch nicht heilbar, aber Sie können vieles tun, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und Ihre Lebensqualität zu steigern. Die Beibehaltung einer positiven Einstellung scheint das Fortschreiten der Symptome zu verlangsamen und hilft, die Kontrolle zu behalten.

Parkinson ist lebensverändernd, aber nicht lebensbedrohlich. Einige der fortgeschrittenen Symptome können die Patienten anfälliger für Infektionen machen, aber für die meisten Menschen wird Parkinson die Lebenserwartung nicht wesentlich verringern.

Weitere Infos über Parkinson

Sehr ausführliche Informationen über die Parkinson-Krankheit mit allen wichtigen Aspekten (Diagnose, Ursachen, Typen, Symptome, Behandlungen und mehr) gibt die europäische Parkinson Vereinigung European Parkinson's Disease Association (EPDA) auf Ihrer Website.

www.epda.eu.com

Weitere gute Recherchequellen sind etwa die Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (dpg) mit Links zu weiteren relevanten Internetangeboten, Apps, Broschüren und Videos oder auch die Website der Parkinson Stiftung mit vielen Beispielen von Menschen, die mit Parkinson ein erfülltes Leben leben.

www.parkinson-gesellschaft.de

www.parkinsonstiftung.de/die-stiftung

Die Website des Biotechnologie- und Pharmaunternehmens Abbvie bietet ein Patientenportal, das die verschiedenen Symptome von Parkinson in leicht verständlichen Videos erklärt, sowie einen Selbsttest, mit dem sich die Symptome mit dem eigenen Befinden abgleichen und einordnen lassen.

www.parkinson-check.de

Autor: Christoph Beck

Quellen: European Parkinson's Disease Association; djd

Plagende Schmerzen im Rücken. Jede Bewegung tut weh, der Alltag wird zur Qual. Was können Sie dagegen tun? Was hilft in solchen Momenten? Und wie lassen sich die Probleme vielleicht sogar vermeiden?

Es gibt unterschiedliche Methoden und Hilfsmittel, die je nach Beschwerden helfen können, die Schmerzen zu lindern und wiederkehrende Beschwerden mittelfristig in den Griff zu bekommen. Wir stellen Ihnen klassische, aber auch weniger klassische Hilfsmittel vor.

Stützbandagen

Hierbei handelt es sich um einen Gürtel für die Lendenwirbelsäule. Er dient dazu, Rückenschmerzen vorzubeugen. Der Gürtel kann besonders hilfreich bei Berufen sein, bei denen schwere körperliche Arbeiten an der Tagesordnung sind. Körperhaltungen, die Verletzungen verursachen können, werden durch die Stützbandage vermieden. Außerdem wird die Rückenmuskulatur entlastet.

Ein Nachteil ist allerdings, dass die Bandage unbequem und bewegungseinschränkend werden kann. Sie sollte zudem nicht ständig getragen werden, um zu vermeiden, dass man physisch von ihr abhängig wird.

Orthese

Eine Orthese entlastet die Rückenmuskulatur. Sie sollte möglichst maßgeschneidert sein und kann vorübergehend Aufgaben einer schwachen Rückenmuskulatur übernehmen.

Die Orthese unterstützt die Wirbelsäule. Allerdings ist es nicht empfehlenswert, sie langfristig zu tragen. Sonst kann es zu einer weiteren Schwächung der betroffenen Muskulatur kommen.

Pezziball

Foto: Ludwig Artzt GmbH

Der Pezziball, auch Sitz-,Gymnastik- oder Therapieball genannt, hat mehrere Anwendungsmöglichkeiten. Mit ihm trainieren Sie Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Dabei besteht kaum Verletzungsgefahr.

Durch den Ball können Sie einem Rundrücken und einem Hohlkreuz sehr gut vorbeugen. Der Pezziball unterstützt den Aufbau der Muskulatur, und allein schon durch das Sitzen auf dem Ball können Sie Ihre Rückenmuskulatur trainieren.

Theraband

Foto: Ludwig Artzt GmbH

Das Theraband besteht zu 100 Prozent aus Latex und ist sehr elastisch. Mit ihm lässt sich gezielt die Rückenmuskulatur trainieren und aufbauen. Durch die Nutzung des Bandes ist ein Kraftzuwachs und die Verbesserung der Körperhaltung garantiert. Die Bänder gibt es in acht verschiedenen Stärken.

Elektrostimulationsgerät

Strom kann zur Linderung von Schmerzen beitragen. Die Stromreize überlagern das Schmerzempfinden und lösen die Ausschüttung von Endorphinen aus, körpereigenen Glückshormonen, die Stress reduzieren und schmerzhemmend wirken.

Durch tragbare Elektrostimulationsgeräte kann eine TENS-Behandlung durchgeführt werden (TENS = transkutane elektrische Nervenstimulation). Diese Geräte sind batteriebetrieben, so dass der Patient sie rund um die Uhr bei sich tragen kann. Stromstärke und Anwendungsform lassen sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Methode hat sich bei chronischen Rückenschmerzen sehr bewährt.

Matratze

Foto: Lattoflex/akz-o

Eine „falsche“ Matratze kann ganz schnell zu Rückenschmerzen führen. Doch was macht die „richtige“ Matratze aus? Vor allem sollte sie sich der Körperform anpassen, und nicht umgekehrt. Egal, wie wir liegen, wir bilden Hohlräume mit dem Körper, und diese sollten von der Matratze gestützt werden. Nur wenn das der Fall ist, kann sich der Rest der Muskulatur entspannen. Am besten eignen sich dafür Kaltschaummatratzen und ein mittlerer Härtegrad.

Apps (Anwendungssoftware für Smartphones und Tablets)

Im Internet finden Sie zahlreiche Apps zum Thema Rückengesundheit. Zum einen Tipps und Ratschläge für rückenfreundliches Sitzen und Arbeiten. Zum anderen spezielle Übungsanleitungen für einen „starken“ Rücken. Googeln Sie einfach mal nach diesen Stichworten …

Schrittzähler

Bewegung ist für einen gesunden Rücken sehr wichtig. 10.000 Schritte sollte man pro Tag gehen, lautet die Empfehlung. Aber das kann natürlich individuell sehr unterschiedlich sein. Ein Schrittzähler animiert und motiviert Sie, sich zu bewegen – und damit können Sie Rückenschmerzen wohl am leichtesten vorbeugen.

Lassen Sie sich in Ihrem Sanitätshaus individuell beraten

Sie haben noch Fragen zum Thema Rückenschmerzen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Sanitätshaus. Unsere Expert*innen beraten Sie gerne individuell und unverbindlich über die im Text vorgestellten Maßnahmen und Hilfsmittel. Und geben Ihnen Tipps, was Sie sonst noch gegen Ihre Rückenbeschwerden tun können. Vereinbaren Sie doch gleich mal einen Termin in Ihrem Sanitätshaus.

Quelle: Sanitätshaus Koczyba, Eschweiler

Deutschland „hat Rücken“. Was hilft? Klar: Bewegen ist die beste Medizin, um den Körper fit und (möglichst) schmerzfrei zu halten. Was es noch braucht, ist richtiges Essen und ausreichend Entspannung.

Keine Frage, wir sitzen zu viel: bei der Arbeit, beim Essen, vor dem Fernseher und im Auto. Und wir haben dabei zu viel Stress: durch Zeitdruck, schlechte Nachrichten und andere gestresste Zeitgenossen. Beides ist schlecht für den Rücken. Denn der braucht Bewegung – und Entspannung. Wie so oft in Gesundheitsdingen kommt es dabei auf die richtige Balance an.

Bewegung – mit sinnvoller Belastung

Richtig bewegen: Radfahren, Spazierengehen, Schwimmen … moderater Sport kann helfen, Rückenbeschwerden zu verringern oder zu vermeiden. – Foto: pixabay.com/akz-o

In vielen Fällen von Rückenschmerz ist Bewegung die beste Medizin. Allein schon bei einem flotten Spaziergang oder beim Radfahren kommen der Kreislauf und die Muskeln in Schwung. Zugleich wird Gelenkschmiere gebildet. Hat man schon Beschwerden, sind Sportarten wie Wandern (gelenkschonend mit Stöcken), Radfahren oder Schwimmen ideal. Regelmäßiges Training hilft auch, neuen Beschwerden vorzubeugen. Wichtig: Das Aufwärmen beim Sport nicht vergessen – gerade bei kalten Temperaturen!

Essen ist Medizin – in der richtigen Dosis

Richtig ernähren: Auch wer durch bewusste Ernährung sein Gewicht reduziert, tut seinem Rücken etwas Gutes. – Foto: Ella Olsson/unsplash

Eine gezielte Gewichtsreduktion kann sinnvoll sein, um die Belastung für Rücken und Gelenke zu mindern. Doch nicht nur die Menge, sondern auch das, was man isst, ist wichtig: Manche Nahrungsmittel – etwa Fleisch, Zucker und Alkohol – verstärken entzündliche Vorgänge im Körper. Um chronisch-entzündliche Beschwerden einzudämmen, ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, wenig tierischen Eiweißen und gesunden Fetten hilfreich.

Entspannung hilft – aber nicht nur auf der Couch

Richtig entspannen: Körper und Geist gezielt zu entspannen ist eine wirksame Maßnahme, um Rückenschmerzen vorzubeugen. – Foto: Patrick Malleret/unsplash

In stressigen Phasen tauchen oft Rückenschmerzen auf. Wir wissen heute: Chronischer Stress verstärkt entzündliche Prozesse im Körper und verlangsamt die Heilung. Es kann helfen, eine Methode wie progressive Muskelentspannung oder Meditation zu lernen. Auch für Sportler, denen nach intensivem Training öfters der Rücken zwackt, ist es wichtig, mehr auf Regenerations- und Erholungsphasen zu achten.

Hilfe aus der Apotheke

Bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose geht es meist nicht ohne Medikamente. Auch bei akuten Beschwerden helfen Schmerzmittel, damit sich kein Schmerzgedächtnis bildet. Schmerzreduktion ist auch wichtig, damit man weiter Freude an der Bewegung hat. Wichtig: Neu auftretende oder sehr heftige Schmerzen und Beschwerden, die sich deutlich verschlechtern, sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

Hilfe aus dem Sanitätshaus

Sie haben noch Fragen zum Thema Rückenschmerzen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Sanitätshaus. Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es darum geht, Ihre Rückenprobleme mit einer individuell angepassten Versorgung möglichst wirkungsvoll in den Griff zu bekommen. Vereinbaren Sie doch gleich mal einen Termin in Ihrem Sanitätshaus.

Quelle: akz-o

Tanzen, Skifahren, mit dem Hund spazieren gehen – dank Knieorthese kann Annette Boxler wieder ein schmerzfreies Leben führen. – Foto: ©Copyrights by Össur hf

Arthrose im Knie – diese Diagnose bedeutet Schmerzen und vielerlei Einschränkungen im Alltag. So auch bei Annette Boxler. Bis sie die Knie-Orthese Unloader One X von Össur verschrieben bekam: Damit hat sie viel Freiheit und Lebensqualität zurückgewonnen.

Ob Skifahren, Tanzfitness, Fahrradfahren oder mit ihrem Golden Retriever Aiko spazieren gehen … Annette Boxler aus Rapperswill (Schweiz) bewegt sich oft und gern. Doch seit zwei Jahren beeinträchtigen starke Knieschmerzen diese Aktivitäten und auch den beruflichen Alltag. Denn als Lehrerin muss die 50-Jährige oft lange stehen, was erhebliche Beschwerden verursacht. Eine Lösung musste her. Diese fand Annette Boxler mit der Knie-Orthese Unloader One X von Össur.

Belastungsschmerzen und Schlafprobleme

Die Ursache der Schmerzen ist wahrscheinlich ein „Fehltritt“ beim Wandern, der sich 20 Jahre lang nicht bemerkbar gemacht hatte, dann aber zu einer Arthrose im linken Kniegelenk führte. Die Schmerzen spürte sie sowohl bei Bewegungen und Belastungen als auch im Ruhezustand. Die typischen Arthrose-Symptome, wie Belastungsschmerzen und Schlafprobleme durch nächtliche Beschwerden, traten auch bei Annette Boxler auf. Besonders litt sie unter extremen Anlaufschmerzen und nachts unter Entzündungsschmerzen.

„Ich kann wieder schmerzfrei gehen und stehen“

Als die Schmerzen immer stärker wurden und auch Schmerzmittel nicht mehr halfen, suchte Annette Boxler einen Orthopäden auf. Die Diagnose lautete: moderat-schwere Arthrose. Da ihr Orthopäde bereits erfolgreich Knie-Orthesen verschrieben hatte, empfahl er Annette Boxler dieses Hilfsmittel zur Entlastung des Kniegelenks. Mit Erfolg: „Ich habe im Sanitätshaus Hägeli dann getestet, ob es funktioniert – und es hat. Durch das ´Auseinanderziehen´ der Gelenke gehen die Schmerzen stark zurück.“

Und damit bekam Annette Boxler Freiheit und Lebensqualität zurück: „Ich kann wieder schmerzfrei gehen, wandern, stehen und Auto fahren. Und vor allem kann ich auch wieder uneingeschränkt in der Schule arbeiten.“

„Ich merke sofort den Unterschied“

Ob Schule, Sport, Radeln oder Autofahren – je nach Schmerzen, Aktivitäten oder Belastungen trägt Annette Boxler die Orthese regelmäßig. „Ich merke sofort den Unterschied“, erklärt sie die direkte Wirkung. „Medikamente brauche ich nicht mehr, und eine OP kommt noch lange nicht in Betracht. Das werde ich hinauszögern, solange es geht. Im Moment funktioniert es so“, freut sie sich.

Orthese entlastet das Kniegelenk

Eine Knie-Orthese wie die Unloader One X von Össur entlastet das von Arthrose betroffene Kniegelenk. Durch das Drei-Punkt-Wirkprinzip übt die Orthese einen sanften Zug aus, um die Belastung der geschädigten Bereiche zu reduzieren. Die Orthese weitet den Gelenkspalt beim Strecken des Kniegelenks, was eine schmerzfreie Bewegung ermöglicht.

Quelle: Össur Deutschland GmbH, Köln

www.ossur.com

Schmerzen in Knie oder Hüfte? Das könnte Arthrose sein. Eine Entlastungsorthese kann Ihre Schmerzen reduzieren, Ihre Beweglichkeit verbessern und Ihre Mobilität stärken.

Die meisten Menschen werden wahrscheinlich irgendwann in ihrem Leben Knie- oder Hüftschmerzen haben, besonders wenn sie Sport treiben oder anstrengenden Aktivitäten nachgehen. Eine häufige, aber schwerwiegende Ursache für Gelenkschmerzen ist Arthrose, der langsame Abbau von Knorpel (= der natürlichen Polsterung) zwischen den Gelenken.

Spezielle Orthesen können Ihre Leistungsfähigkeit erhalten


Wenn bei Ihnen eine Knie- oder Hüftarthrose diagnostiziert wurde, sollten Sie das Tragen einer Entlastungsorthese in Erwägung ziehen, damit Sie im alltäglichen Leben und vor allem bei sportlichen Aktivitäten wieder möglichst schmerzfrei und leistungsfähig sind.

Wie funktionieren Entlastungsorthesen?


Laienhaft ausgedrückt, erweitern sie durch einstellbare Zugbänder den Gelenkspalt. So verringern sie die Belastung auf der schmerzhaften oder betroffenen Seite des Gelenks, wirken damit schmerzlindernd und stabilisierend.

Entlastungsorthesen – wie hier die Onloader One X von Össur – tragen zur Schmerzlinderung und zu funktionellen Verbesserungen bei und sind damit unterstützende Begleiter für alle Aktivitäten und Abenteuer des Alltags. – Foto: ©Copyrights by Össur hf

Hilfe vor allem bei partieller Abnutzung


Orthesen sind vor allem dann sinnvoll, wenn nur ein Teil des Knorpels von der Abnutzung betroffen ist, wie man es bei Knie und Hüfte häufiger findet. Die Ursachen können unterschiedlich sein, in vielen Fällen tragen jedoch Gelenkfehlstellungen zum verstärkten Knorpelabbau in einem Teil des Gelenkes bei.

Genau hier setzen sogenannte Unloader-Orthesen an – sie entlasten den überbelasteten Teil des Gelenkes und schonen damit den Knorpel. Durch die Entlastung können Schmerzen reduziert und die Beweglichkeit verbessert werden.

Orthese lässt sich jeder Situation anpassen


Je nach Schwere der Arthrose stehen verschiedene Orthesen zur Verfügung. Sie lassen sich individuell anpassen und einstellen: So können Sie als Patient die je nach Aktivität benötigte Entlastung über spezielle Einstellräder bestimmen. Zum bequemeren Sitzen können Sie die Entlastungsgurte auch lockern, zum Aufstehen ziehen Sie sie wieder nach Bedarf fest.

Entlastungsorthesen geben Ihnen Mobilität und damit Lebensqualität und Lebensfreude zurück. – Foto: ©Copyrights by Össur hf

Orthesen fördern Mobilität und Lebensfreude

 

Die entlastenden Orthesen können Ihre Mobilität spürbar verbessern und Sie bei jeder Aktivität unterstützen – ob Sie Fahrrad fahren, tanzen gehen oder mit Ihren Kindern oder Enkeln toben. So geben die Orthesen Ihnen ein gutes Stück Lebensqualität und Lebensfreude zurück.

Sprechen Sie mit den Orthesen-Experten in Ihrem Sanitätshaus

Sie haben noch Fragen zum Thema Entlastungsorthesen? Sie möchten wissen, ob das auch etwas für Sie wäre? Dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an uns – Ihr Sanitätshaus. Unsere Orthesen-Experten beraten Sie gerne. Kompetent und unverbindlich.

 

Quelle: Össur Deutschland GmbH, Frechen

www.ossur.com

Gleichgewicht ist gerade für ältere Menschen enorm wichtig. Eine trainierte Fuß- und Beinmuskulatur kann es gezielt fördern.

Muskeln können Stürze abmildern, Gelenke und Knochen schützen. Weil Muskeln aber im Alltag relativ wenig beansprucht werden – gerade bei älter werdenden Menschen –, gilt es, sie regelmäßig zu trainieren.

Einbeinstand trainiert Ihr Gleichgewicht

Das muss nicht unbedingt im Fitnessstudio sein. Geeignet sind schon einfache Übungen wie der Einbeinstand, der Fuß- und Beinmuskulatur trainiert und das Gleichgewicht fördert:

 

Tipp: Fangen Sie einfach an – steigern Sie sich dann

Den Einbeinstand können Sie leicht in Ihren Alltag einbauen. Probieren Sie ihn doch mal vor dem Fernseher oder beim Zähneputzen. Oder nach dem Aufstehen am offenen Schlafzimmerfenster. So starten Sie aktiv in den Tag.

 

Quelle: InForm, Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

 

Zum Weiterlesen

Gleichgewicht trainieren_Bundesagentur für Ernährung_Bild 7

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Hrsg.): 66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben. 6. Auflage 2019, 152 Seiten, kostenfrei erhältlich unter

www.ble-medienservice.de/6660/66-tipps-fuer-ein-genussvolles-und-aktives-leben-mit-66

Die Fachberatung im Sanitätshaus ist bei medizinischen Hilfsmitteln das A und O. Am Beispiel von Kompressionsstrümpfen erläutern wir den Weg vom ärztlichen Rezept über die individuelle Beratung bis hin zum perfekt sitzenden Strumpf.

Vom Venenleiden bis hin zum Lymphödem* – es gibt verschiedene Diagnosen, die das Tragen von Kompressionsstrümpfen notwendig machen.

Unterschiedliche Kompressionsklassen 

Die Art der Versorgung wird von zwei Faktoren bestimmt: zum einen vom Krankheitsbild, zum anderen von der Ausprägung der Krankheit. Es gibt vier unterschiedliche Druck - oder Kompressionsklassen, die je nach Krankheitsbild und/oder - schwere vom Arzt verschrieben werden:

Der Arzt entscheidet anhand der Ausprägung der Symptome, welche Druckklasse für seinen Patienten die richtige ist.

Fachberatung im Sanitätshaus

Versorgt wird der Patient im Sanitätshaus. Speziell ausgebildete Fachkräfte beraten den Kunden und suchen mit ihm gemeinsam den optimalen Strumpf aus. Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Materialien und Farben von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Abhängig von der Krankenkasse muss vor der Versorgung ein Kostenvoranschlag erstellt und genehmigt werden. Das kann dann ein paar Tage dauern.

Übrigens leiden weit mehr Frauen als Männer unter Venenerkrankungen wie Krampfadern.

Individuelle Anpassung

Ganz wichtig ist das richtige Messen, damit die Kompressionsstrümpfe optimal sitzen und den richtigen Druck auf die entsprechenden Partien für einen optimalen Druckverlauf abgeben.

Die Fachverkäuferin nimmt beim Kunden Maß. Neben der Beinlänge sowie Länge und Breite des Fußes wird der Umfang der Beine an verschiedenen Messpunkten gemessen und in ein Maßblatt eingetragen.

Wenn die passenden Strümpfe vorrätig sind, kann der Kunde sie sofort erhalten. Sind sie nicht vorrätig oder bedarf es einer speziellen Größe, werden die Strümpfe bestellt.

 

Wissenswertes über Kompressionsstrümpfe:

 

*Was ist …?

Das Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Interstitium (Zwischenzellraum). Es wird durch mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems hervorgerufen, so dass die interstitielle Flüssigkeit nicht mehr ausreichend über die Lymphgefäße abtransportiert werden kann.

Quelle: Wikipedia

 

 Quelle: Sanitätshaus Hoffmeister, Braunschweig

www.cwhoffmeister.d

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